Das neue Jahr ist noch gar nicht so alt und schon startete das Brückenkaffee. Diesmal mit einem neuen Teammitglied namens Antj. Sie hatte wunderbares Hefegebäck dabei in Kleeblattform. Wenn uns das mal kein Glück bringt.
Das sie das ganze Gebäck von Frankfurt mit der Bahn und Fahrrad anschleppt. Stolze Leistung, das ist Enthusiasmus pur.
Natürlich hatte der Rest des Teams auch wieder jede Menge Backwerk am Start. Mein Diätplan war jedenfalls für diesen Tag komplett gelaufen.
Was uns auffiel: Die Freundlichkeit der Radler. So war das noch nie. Alle so höflich, alle mit einem Lächeln unterwegs. Selbst die Eiligen, die nur die Radlertüten abgriffen oder nur vorbeieilten, hatten ein „Danke“ auf den Lippen. Das war neu, so kann das bleiben, aber schlechte Erfahrungen gibt es eigentlich sowieso nicht.

Von Kindern handgestempelte Radlertüte.
Ein echter van der Buchholz regelte den Radwegverkehr.

Der Verkehr bzw der Stau, hat ja seit der Sperrung für LKWs auf der Konrad Adenauer Brücken etwas nachgelassen. Die Ruhe vor dem Sturm, würde ich sagen. Der Zustand der Brücken ist folgender: Die Nordbrücke wird dann wohl doch, bevor sie einstürzt neu erfunden werden müssen. Schön wird das nicht. Es wird 10 Jahre wohl Stau geben. Davon vier Jahre komplett geschlossen. Optimistisch geschätzt.
Die Südbrücke (unsere Brücke) bricht aber auch auseinander und ist deshalb für LKW jetzt schon gesperrt. Die könnte dann 2030(!) repariert werden. Hält die denn so lange? Andere Großbaustellen in der Stadt sind da natürlich nicht hilfreich, aber unausweichlich. Abriss des großen Einkaufszentrums inklusive Rathaus an der Rheinbrücke und da ist da noch das Berliner Loch. Seit Jahren ein Abrissloch im Boden an der Südbrücke. Das ist wirklich heftig.
Für unser Brückenkaffee könnte das auch spannend werden, vor allem wird die Kundschaft stetig wachsen, warum wir um jedes neue Teammitglied froh sind.

Ein kleiner „Delle ins Nummernschild“ Blechschaden sorgt für einen kilometerlangen Stau.
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